Hilfe in der Not

Als Herr Mosekund erfuhr, dass sich ein Freund in einer gewis­sen Not­lage befand, rief er eilig ein paar weitere Freunde und Bekannte herbei. Gemein­sam besuch­ten sie den Bedürf­ti­gen, der sie nach Herrn Mose­kunds Ankün­di­gung, man habe sich zu einer kleinen Geber­konfe­renz zusam­men­gefun­den, freudig bewir­tete.
Im Laufe des Treffens gab ein Teil­neh­mer dem Gast­geber gute Rat­schläge. Ein weite­rer gab seinen Segen. Ein dritter gab die Ver­siche­rung, auch künf­tig für ihn da zu sein. Ein vierter gab seine Telefon­num­mer »für den Fall, dass wieder mal etwas ist«. Ein fünfter gab ihm mit­füh­lend die Hand. Herr Mose­kund gab das Ver­spre­chen, den Freun­des­kreis bei Bedarf jeder­zeit wieder ein­zu­beru­fen.
Da ist doch einiges zusam­men­gekom­men, dachte Herr Mose­kund auf dem Heim­weg zufrie­den. Gut, wenn man Freunde hat.

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